Exkursionen zu innovativen Unternehmen

Im Rahmen der Tagung "Kunststoff trifft Medizintechnik" finden am 30.01.2019 von 15:30 bis 18:30 Uhr Exkursionen statt.
Die Anmeldung erfolgt mit der Tagungseinschreibung am ersten Tagungstag.

Folgende Besichtigungsmöglichkeiten werden, eingebettet in die Veranstaltung, angeboten: 

Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH

  • Besuch des MiKA - Applikationszentrum für Mikrokunststofftechnologien:
    Herstellung verschiedener Komponenten im Mikrospritzguss + Fertigung im Reinraum
  • Demonstration Computertomographie (CT)
  • Serienschweißverfahren
  • Besichtigung des Technikums

Bild: © KUZ

Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum der Universität Leipzig

  • Potenzial von Kunststoff für z.B. Glas-Kunststoff-Mikrofluidikchips und Sensoren für die medizinischen Diagnostik, Therapiekontrolle, Medikamentenentwicklung, Lebensmitteltechnologie und das Umweltmonitoring
  • Applikationsspezifische Entwicklung und Fertigung von Titerplatten-Mikroelektroden-Arrays, Mikrofluidik-Chips, Nanostrukturen im eigenen Reinraum
  • Innovative multimodale bioelektronische Echtzeit-Analyse-Formate für paralleles elektrochemisches und optisches Monitoring von komplexen biologischen und biochemischen Funktionen
  • Beispiele für Medikamententestsysteme an ausgewählten Krankheitsmodellen (z.B. Krebs, Demenz-, Herz-Kreislauf-Erkrankungen)
  • Regeneration von Katalysatoren für die Wirkstoffsynthese auf Elektroden-Arrays

Bild: © BBZ

Innovation Center Computer Assisted Surgery (ICCAS)

Der „Intelligente Operationssaal“ ist Forschungsergebnis des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten bundesweiten Leuchtturmprojektes „OR.NET“ und steht im ICCAS vor allem Technikern, Informatikern und Medizinern für die weitere Forschungsarbeit und Ergebnisevaluation zur Verfügung. Besucher können hier anhand nachgestellter Eingriffe aus dem Bereich der Kopf- und Halschirurgie am Ganzkörperphantom die einzigartige Vernetzung und Intelligenz des OPs erleben.

Das OP-Personal muss weniger agieren, kann sich intensiver auf seine Kernaufgaben konzentrieren und wird durch moderne Assistenzen unterstützt. So werden beispielsweise sämtliche Patientendaten und Parameter automatisch in alle Geräte eingespielt und müssen nicht mehr, wie noch üblich, manuell eingepflegt werden. Dies vermindert Fehlerquellen. Die Geräte können zudem von einem zentralen Punkt aus gesteuert werden. Alarmfunktionen helfen akustisch und optisch bei der Navigation durch enge Operationsgebiete. Patientendaten, Vitalparameter, aktuelle Bilddaten und Überwachungsfunktionen werden auf einem zentralen Monitor eingespielt, der in der Sichtachse des Operierenden liegt. Weiterhin verfolgt der Operationssaal den Fortschritt des Eingriffs und stellt dem OP-Team situationsabhängig relevante Informationen zur Verfügung.

Bild: Der intelligente Operationssaal im ICCAS | ©ICCAS, Fotografin: Leonie Lang

Vita34 AG

  • Besuchen Sie das Gläserne Labor von Vita 34, der größten Stammzellbank im deutschsprachigen Raum
  • Erfahren Sie, was das Besondere an Stammzellen aus Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe ist
  • Schauen Sie den Mitarbeitern über die Schulter, wenn die Stammzellen verarbeitet werden
  • Lernen Sie, wie die Zellen durch Kältekonservierung für Jahrhunderte aufbewahrt werden können
  • Werfen Sie eine Blick in das Tanklager, in dem derzeit über 215.000 Präparate lagern

Bild: VITA 34 - Zellzählung | © VITA 34