Nachhaltigkeit

Nachhaltig HANDELN

Kunststoff beschäftigt aktuell die Gesellschaft, Wirtschaft und Politik wie selten zuvor. Die Kunststoffbranche erlebt einen regelrechten Paradigmenwechsel: Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit ist gestiegen, ebenso wie die Forderung nach ressourcenschonenden Alternativen und Technologien.

Das nimmt das KUZ zum Anlass ganzheitlich Herstellungsprozesse und Produkte der Kunststoffverarbeitung hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit zu optimieren. Neben Energieeffizienz, industrieller Ressourceneinsparung, Leichtbau und Miniaturisierung sind Kreislaufwirtschaft und erneuerbare sowie alternative Rohstoffe wichtige Themen. Mit Forschungs- und Industriepartnern verfolgt das KUZ eine langfristig nachhaltige Kompetenzentwicklung und Ausrichtung für die Stärkung der Kunststoffbranche, um nachhaltige Pfade aufzuzeigen.

  1. Forschen in gesellschaftlicher Verantwortung

    • Die Nachhaltigkeit wird als Chance betrachtet, gesellschaftsrelevante Themen frühzeitig in Forschungsprozesse zu integrieren, um vorausschauend Lösungsbeiträge erarbeiten zu können. Das KUZ verfolgt eine transparente Forschung und öffnet sich deshalb auch öffentlichen Debatten und Diskursen.
  2. Wissens- und Technologietransfer

    • Durch Wissens- und Technologietransfer werden die Innovationsfähigkeit und die wirtschaftliche Entwicklung im Bereich der Nachhaltigkeit gefördert. Das KUZ versteht sich als Partner für die Industrie, um innovative und nachhaltige kunststofftechnische Lösungen in die Anwendung zu bringen. Die Fördergemeinschaft für das Kunststoff-Zentrum in Leipzig e. V. unterstützt seit fast 30 Jahren nachhaltig dieses Anliegen und fördert darüber hinaus den Wissens- und Technologietransfer zwischen Unternehmen der Industrie. Die Gemeinschaft von über achtzig renommierten Unternehmen bringt Branchenkenner und -experten zusammen, um neue Themen und Entwicklungen anhand von kollaborativen Forschungsansätzen zu erkennen, zu diskutieren und zu bearbeiten.
  3. Nachhaltigkeitsmanagement

    • Ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur stellt der verantwortungsvolle Umgang mit materiellen und nicht materiellen Ressourcen dar. Die gelebte Kultur der Ressourcenverantwortung erfolgt durch die umfassende Sensibilisierung für die Thematik, um die Nachhaltigkeit frühzeitig und systematisch in den Forschungsprozess zu integrieren. Eine interdisziplinäre Vernetzung von Forschern stößt auf vielfältige Weise nachhaltige Entwicklungen an und eröffnet Synergiepotenziale.