Strategic alignment

Die neue strategische Ausrichtung des KUZ – „Wir schärfen unser Profil“

Im zweiten Quartal 2021 haben die Mitarbeitenden des KUZ zusammen mit der Geschäftsleitung selbstkritisch die eigene Ausrichtung hinterfragt und die Herausforderungen der Zukunft diskutiert. Nach wie vor steht das KUZ für praxisorientierte Industrieforschung in der Kunststofftechnologie. Alle waren sich schnell einig: „Die Herausforderungen unserer Kunden sind Impulse für unsere Entwicklungen“. Dabei agiert das KUZ bereits jetzt als umfassender Entwicklungspartner.  Vom optimalen Werkstoff mit Angeboten zur Werkstoffauswahl, -modifikation und Charakterisierung, über das Verständnis der Anwendung in der Bauteilauslegung, der Simulation und Konstruktion liefern wir die Verfahrenslösungen in der Prozessgestaltung bis hin zur Werkzeugauslegung, Anpassung von Maschinenkomponenten und intelligenten Prozessregelungen. Die Stärken des KUZ liegen dabei im Spritzguss, in der PUR-Verarbeitung und in der Verbindungstechnik.

In dem Strategieprozess ist ein Themenfokus für die Zukunft entstanden. „Zukünftig fokussieren wir wesentlich stärker auf intelligente, ressourcenschonende Prozesse als Basis für nachhaltige Produkte“. Das ist unser wichtiger Beitrag für die Akzeptanz der Kunststoff-Innovationen in der Gesellschaft. Auch hier sind wir bereits mitten in der Umsetzung mit dem Kompetenzaufbau zur Prozessbewertung hinsichtlich aller wichtigen Aspekte der Nachhaltigkeit – „denn nur was wir quantitativ beschreiben können, können wir gezielt positiv weiter entwickeln!“.

[Bitte nach "english" übersetzen:] Wir sind Dienstleister für Kunststoffanwendungen aller Branchen, der Fokus liegt zukünftig auf Themen bei denen der Kunststoff als Schnittstelle zwischen Anwendung und Anwender gefordert ist. Diese Herausforderungen sehen wir besonders im Bereich Automotive aber auch in vielfältigen anderen Mobilitätslösungen der Zukunft, an der Schnittstelle zur Elektronik und Sensorik und - aktueller denn je - in der Medizintechnik und Gesundheitsbranche.

Auch hier ist das KUZ bereits jetzt sehr gut aufgestellt. Zwei wesentliche Motivatoren für Innovationen in den genannten Branchen sind die Miniaturisierung und die Funktionalisierung, die in der Mikro-Applikationstechnik, der Mehrkomponenten- und Fügetechnik zu immer neuen Transferangeboten führen. Der dritte Motivator unserer Aktivitäten ist der Leichtbau, in dem der Werkstoff Kunststoff seine besonderen Stärken ausspielen kann und nachhaltige Mobilitätslösungen ermöglicht. Sämtliche Aktivitäten priorisieren wir in Zukunft vor dem Hintergrund positiver Beiträge zur Ressourcenschonung, der Circular-Economy und des CO2-Footprints, denn das sind neben den altbekannten Messgrößen Kosten und Qualität die zukünftigen Entscheidungsgrundlagen für Innovationen.