Akkreditieres Prüflabor
Anerkannte DVS-Prüfstelle
Ansprechpartner
|
Materialhandling in der Kunststoffindustrie |
Chemie der Polyurethane |
Vermeidung von Maschinenstörungen durch Kalibrierung (VDMA 24470) 01.03.2012 - Workshop |
Aufbaukurs zum Bedienen und Einrichten von SG-Maschinen |
Effizienzsteigerung im Spritzgießprozess |
Workshop: Effizienzsteigerung durch frühzeitige SG-Simulation |
Aktuelles
Verfahren und Maschine – Alles aus einer Hand!
In der Kunststofftechnik stehen nicht nur die Urformverfahren wie die Extrusion oder das Spritzgießen im Vordergrund. In vielen Anwendungsfällen durchläuft das Produkt eine Fertigungsanlage in der mehrere verschiedene Prozessschritte, wie z.B. Umformen, Stanzen, Schweißen, Bedrucken u.s.w. miteinander gekoppelt werden müssen. Somit werden unterschiedlichste ur- und umformende Verfahren mit Verbindungstechniken kombiniert.
Sonderverfahren zur Fertigung von Kunststoffteilen, wie z.B. das Blasformen, erfordern spezielle Arbeitsabläufe und damit auch spezielle Maschinentechnik. Mit unserem Know-how können wir Sie bei der Entwicklung des Fertigungsverfahrens unterstützen und die entsprechende Maschinentechnik konstruktiv bearbeiten und fertigen.
|
| Maßgeschneiderte Anlagen Das Blasformen, auch Extrusionsblasen oder Hohlkörperblasen genannt, ist eine Methode zur Herstellung von Hohlkörpern und Blasfolien aus Thermoplasten. |
Koordinierte Fertigung
Anschließend fährt ein Dorn von oben oder unten in den Schlauch ein. Das zu diesem Zeitpunkt noch geöffnete zweigeteilte Werkzeug fährt zu und umhüllt den Schlauch mitsamt dem Dorn. Durch den Dorn wird sodann Druckluft in den Schlauch gepresst, womit dieser aufgeblasen und an die Kontur des Blaswerkzeugs angepresst und abgekühlt wird. Der Kunststoff passt sich so der vorgegebenen Form an und wird fest.
Im speziellen Fall der im KuZ konzipierten Blasformanlage wurden Schlauchrohlinge in einem diskontinuierlichen Verfahren in die Anlage eingelegt, mit einem Heizstrahler auf Verarbeitungstemperatur im Umformbereich erwärmt und danach in einem Formwerkzeug mittels Einleitung von Druckluft in den Schlauch umgeformt.
Der Schlauch wird dabei ausgehend von einer Wandstärke von 0,35 mm auf eine Endwandstärke von 0,03 mm umgeformt.
Komplettlösung von Verfahren bis Maschine Weitere Beispiele für den Bau von Fertigungsanlagen im KuZ, speziell angepasst auf bestimmte Sonderverfahren:
|
|
|
Komplexe Systeme
In der momentanen Bearbeitung befindet sich eine Anlage zur Umformung, Schweißung, Prägung und Stanzung eines extrudierten Kunststoffbandes zur Herstellung eines Bewässerungsschlauches, dem patentierten KleWaDrip-Tropfschlauch der Fa. KleWaTec. Es handelt sich hier um einen innovativen selbstreinigenden Tropfschlauch, der druckausgleichend wirkt, d.h. am ersten und letzten Tropfloch liegt exakt dieselbe Wassermenge an. Damit ist er Wasser sparend, im und auf den Boden verlegbar.

Profil des KleWaDrip-Tropfschlauches
Die komplette Fertigungsanlage wird dabei auf den speziellen Anwendungsfall zugeschnitten und von der Gestell- und Werkzeugkonstruktion bis hin zur Auslegung der Antriebs- und Steuertechnik im KuZ konzipiert und gebaut. Damit bieten wir dem Kunden: „Alles aus einer Hand“.
Unsere Leistungen
- Untersuchung und Beratung zu technologischen Anwendungsproblemen
- Entwicklung des Verfahrensablaufs
- Konstruktion der Sondermaschinentechnik
- Bau, Inbetriebnahme und Einweisung der Sondermaschine
- Fertigung der Nullserie
- Technologische Überführung in die Praxis
- Anpassung und Einbindung in den Fertigungsprozess
- Modifizierung von Schweißanlagen
- Bau von peripheren Geräten



