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Führung durch die KuZ-Technika

Teilnehmer des ACOD-Kongresses zu Gast im KuZ

Unter dem Motto "Die Zukunft der Automobilindustrie aus internationalem Blickwinkel - Chancen für Ostdeutschland" führte der Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) am 17. und 18. Februar den dritten ACOD-Kongress auf der Leipziger Messe statt. Rund 250 Teilnehmer aus Branche, Politik und Wissenschaft waren sich einig und bestätigten die Netzwerkarbeit des ACOD, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Oberste Priorität sei es, den Standort zu stärken und seine Akteure als attraktive Partner in der Automobilindustrie zu etablieren.

Wie wichtig Vernetzung und Kooperation zwischen den Zuliefererbetrieben und Entwicklungspartnern auf diesem spannungsreichen Markt ist, zog sich mit dem Schlagwort „Innovation" als roter Faden durch das Kongressprogramm.

Die regionale Zulieferindustrie sieht sich steigenden Anforderungen gegenüber und muss sich mit Innovationskraft und Kompetenz auf neue wirtschaftliche und technologische Trends einstellen und aktiv mitgestalten. Mit den Themen Leichtbau, Interieur, Zulieferindustrie, Internationalisierung, Powertrain und Elektrik/Elektronik lieferten die Foren des Kongresses ein breites Spektrum, der für die Automobilbranche relevanten Themengebiete.

Entwickler Steffen Jacob (Mikro-Kunststofftechnik) im Gespräch mit Kongressteilnehmern

Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, boten in Leipzig ansässige Unternehmen. Neben den Werksführungen bei den Automobilherstellern Porsche und BWM öffnete auch das Kunststoff-Zentrum in Leipzig seine Tore. Die Kongressteilnehmer informierten sich in den KuZ-Technika zu aktuellen kunststofftechnischen Entwicklungen und Forschungsfeldern, die das KuZ im Bereich Automotive bearbeitet.

Dr. Kathrin Rieß erläutert die Bedeutung der Klimasimulation für die Bauteilprüfung

Kunststoffe sind aus dem Automobilbau nicht mehr wegzudenken, Tendenz steigend.

Das KuZ ist Entwicklungspartner entlang der gesamten Prozesskette, wenn es um Technologien und Verfahren zur Herstellung von Formteilen und Baugruppen bis hin zu qualitätssichernden Prüfungen geht.

Die Netzwerktätigkeit des ACOD weckte auch seitens der Medien außerhalb der Fachpresse Interesse. So waren Redakteure des Mitteldeutschen Rundfunks und der Informationsplattform automanager.tv mit der Kamera dabei und berichteten.


Geschäftsführer Dr. Peter Bloss im Interview